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Polenaustausch im Juni 2024
Lesen Sie hier den Bericht über den Polenaustausch.

11.06.2024
Kulturabend am GA - 19.06.2024
Weiter geht es mit dem Schulsanitätsdienst!
Am 4.06.2024 fand erneut ein Ersthelferlehrgang für die SchulsanitäterInnen unserer Schule statt. Er wurde von Laura Placek vom DRK Lünen geleitet und die Lehrerinnen Gillich/Zentgraf sind stolz auf die neuen und "alten" Sanis", die während des Kurses sichtlich Spaß hatten!

11.06.2024
Vorfreude auf unsere Teilnahme beim 16. Festival Junges Theater Lünen im Juni 2024
Allmählich steigt das Lampenfieber und unsere Vorfreude wächst auf das diesjähriges Festival Junges Theater Lünen im Juni 2024.
Das GA ist wieder mit seinen beiden etablierten Theatergruppen am Start. Los geht es mit unseren Theaterzwergen und ihrer erarbeiteten Bühnenfassung von „Peter Pan – Der Junge, der niemals erwachsen wird“ am 12. Juni 2024.
Und der Literaturkurs der Q 1 will sich am 14. Juni 2024 mit einem Poetry Slam selbst geschriebener Texte der „GenZ – herbe underrated – Ich schwöre!“ präsentieren.
Alle weiteren Informationen rund um das Festival finden sich hier in der Broschüre.

16.05.2024
Hospitation in Zaragoza, Spanien
Vom 13. April bis zum 4. Mai erhielt ich die Gelegenheit, eine dreiwöchige Hospitation an einer spanischen Grundschule in Zaragoza (Autonome Region Aragón im Nordosten Spaniens) organisiert durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) zu absolvieren.
Durch Zufall landete ich im Colegio de Educación Infantil y Primaria (CEIP) Gascón y Marín, also einer (einzügigen) Grundschule mit einem einzügigen Kindergartenzweig (3-5 Jahre). Da in Spanien die Grundschule die Schuljahre 1-6 umfasst, hatte ich also zumindest kleinere Schnittmengen mit meiner Arbeit am GA. Die Kindergartengruppen besuchen jeweils etwa 20 Kinder, die Grundschulklassen jeweils etwa 25 Kinder. Im Ganzen wird die Schule also von nicht einmal 200 Kindern besucht, diese werden von ca. 20 Lehrkräften (überwiegend Lehrerinnen) unterrichtet. Durch dieses kleine System hatte ich die Gelegenheit, sämtliche Lerngruppen sowie alle Lehrkräfte „in Aktion“ zu sehen, da mir jede Tür bereitwillig geöffnet wurde und ich mit offenen Armen empfangen wurde. Erstaunlich war es für mich, dass hier bereits im Kindergarten Lesen und Schreiben vermittelt wird und die Kinder somit bereits in der ersten Klasse die Schreibschrift erlernen.
Neben dem Besuch des Unterrichts und der Teilnahme an vielfältigen außerunterrichtlichen Aktionen (Besuch eines Theaterstücks, Teilnahme an einer Projektwoche, Besuch einer Stadtteilaktion zum gegenseitigen Kennenlernen der Arbeit an anderen Schulen, Besuch einer Buchmesse, …) durfte ich nachmittags und am Wochenende auch ganz viel von Zaragoza und Aragón kennenlernen. Einen riesengroßen Anteil daran hatte Ana, eine Englischlehrerin und die Erasmus+ -Beauftragte der Schule, mit der ich bereits im Vorfeld Kontakt hatte und die mir vorher und vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stand. Sie und ihr Mann Rubén zeigten mir alle Sehenswürdigkeiten von Zaragoza (die Festung Aljafería, die Basílica del Pilar, die Catedral de La Seo, …) ebenso wie im weiteren Umland und schleppten mich in so manche Tapasbar im Kneipenviertel El Tubo. Im Umland besuchten wir im Norden Alquézar, ein Dorf am Rande der Pyrenäen sowie im Süden das mittelalterliche Dorf Albarracín, von dem man sagt, es sei das schönste Dorf in Spanien. Nach meinem Besuch dort halte ich das durchaus für möglich…
Mein Aufenthalt in Zaragoza war auf allen Ebenen eine großartige Erfahrung für mich und ich danke dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) für die Vermittlung eines Platzes, den ich so selbst vermutlich nicht ausgesucht hätte! Weder die Schulform noch die Region passten zu meiner Bewerbung, und trotzdem wurde mir dieser Platz vermittelt, der mir eine Zeit beschert hat, an die ich noch lange mit einem großen Lächeln zurückdenken werde!
Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, einige Freundschaften geschlossen, die hoffentlich Bestand haben werden und eine Stadt besucht, die ich nicht nur uneingeschränkt weiterempfehlen werde, sondern auch selbst bestimmt noch einmal besuchen werde. Außer des Namens kannte ich vorher nicht viel, und auch die Region Aragón war mir fast gänzlich unbekannt. Umso schöner finde ich, dass ich so viele tolle Erfahrungen sammeln konnte und mit absoluter Sicherheit sagen kann, dass diese drei Wochen sich absolut gelohnt haben und auch die Stadt eine Reise wert ist.
Wer mich kennt, weiß, dass ich schon immer eine große Anhängerin von Austauschprogrammen bin und das Kennenlernen fremder Länder und Kulturen liebe. Die Zeit in Zaragoza hat mich darin noch einmal absolut bestätigt!
Ich hatte während dieser drei Wochen nur sehr wenig Freizeit, weil ich ständig unterwegs war, um mir alles anzuschauen und das spanische Lebensgefühl in mir aufzusaugen und habe für den Zustand, in dem ich mich zum Ende der drei Wochen befunden habe, eine neue spanische Vokabel gelernt: ¡Estoy reventada! (= Ich bin kaputt!)

Aber es hat sich gelohnt!

Lena Gaube

16.05.2024