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Mir fehlt ein Wort
Sprache – Ein spannendes Thema

Deutsch 2017 18

Fachschaft Deutsch 2017/2018


Sprache ist typisch für uns Menschen und unterscheidet uns von der äffischen Verwandtschaft.

Weil Verstehen und Sich-Verständigen die Grundbedingungen menschlichen Zusammenlebens darstellen, ist die Entfaltung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler eng mit ihrer sprachlichen Entwicklung verbunden. Die Entwicklung sprachlicher Kompetenz ermöglicht es ihnen, sich ein eigenes Urteil zu bilden und auf die Wirklichkeit Einfluss zu nehmen. Auch die Fähigkeit zum Verfassen von Texten und zur Auseinandersetzung mit Literatur und anderen künstlerischen Ausdrucksformen ist an sprachliche Fähigkeiten gebunden.

Sprachkompetenz ist also eine Grundvoraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.

Der bewusste Umgang mit Sprache wird in den drei Bereichen des Deutschunterrichtes geschult:

 

  • Sprechen und Schreiben
  • Umgang mit Texten und Medien
  • Reflexion über Sprache

 

ein Programm, das sicherlich nicht verhindern wird, dass es uns manchmal die Sprache verschlägt oder dass uns die Worte fehlen, aber eines, das die Sensibilität im Umgang miteinander fördert.

in Erinnerung an:
Brigitte Hoberg, Fachschaft Deutsch

 

Lehrplan (Kurzfassung)

 

5. 1.

1. Wir und unsere neue Schule: Schwerpunkt: Briefe schreiben/Sachverhalte und Handlungen beurteilen.
2. Mit Wörtern spielen. Texte reflektieren, verändern und selbst produzieren.
3. Märchen bei uns und anderswo – Mit Märchen spielen und sie verändern
Schwerpunkt: Umgang mit literarischen Texten.

 

5.2.

1. Lesen und in fremde Welten eintauchen/Jugendbuch.
2. Bildergeschichten - Vorlagen als kreativen Schreibanlass nutzen.
3. Meine liebsten Tiere - Beschreibungen verfassen

 

6.1.

1. Von Schelmen und Meisterlügnern: Schwerpunkt: Textstrukturen erfassen und absichtsvoll einsetzen.
2. Wie ist das passiert? - Berichten über Unfälle und Ereignisse
3. Lyrische Landschaften - Gedichte und Bilder vergleichen und gestalten

 

6.2.

1. Ein Jugendbuch lesen: Schwerpunkt: Umgang mit literarischen Texten.
2. Informieren - Appellieren: Schwerpunkt: Appelle formulieren und untersuchen
3. Sagen aus aller Welt - in andere Rollen schlüpfen: Schwerpunkt: Texte zu Spielszenen umarbeiten

 

7.1.

1. Probleme des Heranwachsens (Freundschaft, Wer bin ich?, …): Freundschaft am Beispiel von Kurzgeschichten
2. Von Erlebnissen und Erfahrungen berichten (Freizeit, Sport, Kinder der Welt …): Schwerpunkt: Berichte und Reportagen
3. Thema: Werbung - Umgang mit appellativen Texten und weiteren Medien

 

7.2.

1. Kennzeichen der Ballade - ein kreativ-produktiver Zugang.
2. Fremdes aus der Nähe betrachtet. Beschreiben und Erklären - am Beispiel eines Landes (Japan o.ä.).
3. Lektüre eines Jugendbuches mit dem Schwerpunkt Nationalsozialismus oder Ausländerproblematik.

8.1.

1. Literarische Texte im szenischen Spiel/Hörspiel
2. Argumentieren und Erörtern: Schwerpunkte aus der Lebenswelt Jugendlicher
3. (Großstadt-)Lyrik - produktive Schreibwerkstatt

 

8.2.

1. Moderne Kurzprosa - Parabeln
2. Zeitungsprojekt (Schulticker)
3. Novelle/Erzählung.

 

9.1.

1. Die Macht der Medien - Erörtern und Argumentieren (dialektisch/textbasiert)
2. Berufswahlorientierung: Schwerpunkt: Berufsprofile vorstellen, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf
3. Lyrik kreativ erschließen, z. B. Liebeslyrik

 

9.2.

1. Politische Rede - Informieren, Appellieren, sachlich Berichten
2. Literarische Texte mit analytischen und produktiven Verfahren der Textanalyse und Textinterpretation erschließen (Drama).
3. Szenisches Spiel - wir inszenieren ein eigenes Theaterstück/einen Film/einen Sketch

Kurzcurriculum Deutsch zum Kernlehrplan für die gymnasiale Oberstufe

EF.1 Ich-Suche, Verständigung und Wirklichkeitsverarbeitung

1. „Wirklichkeit“ - Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft in lyrischen Texten
2. Das Drama im 20. Jahrhundert als Medium von Wirklichkeitserfahrung und -kritik

EF.2 Die Mitverantwortung des Einzelnen in der wiss.-techn. Lebenswelt von heute

1. Sprache und Wirklichkeit (Sprachvarietäten)
2. „Du verstehst mich (nicht)“ - Bedingungen gelingender und misslingender Kommunikation in Alltagssituationen und in literarischen Texten untersuchen

Q1 Emanzipation des Individuums – Emanzipation der Gesellschaft

1. Sprachliche Vielfalt im 21. Jahrhundert - Neue Medien verändern Sprache/Sprachverhalten (Mehrsprachigkeit)
2. Das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft im Spiegel des Theaters
3. Lebensentwürfe in der Literatur der Gegenwart
4. (im LK): Bewegte Bilder unserer Zeit

 

Q2 Tradition – Traditionsbrüche

1. Traditionen und Traditionsbrüche in Literatur und Gesellschaft
2. Spracherwerb - Instinkt oder Erziehung
3. Die literarische Darstellung von „Liebe als Ausdruck des Zeitgeistes“?

 

Lehrpläne (PDF)

Lehrplan 5. Klasse G8

Lehrplan 6. Klasse G8

Lehrplan 7. Klasse G8

Lehrplan 8. Klasse G8

Lehrplan 9. Klasse G8

Schulinternes Curriculum Sek. II

 

Lehrer/innen für Deutsch

Sonja Alsleben, Alisa Elsner, Nina Erdmann, Astrid Fischer, Wiebke Gerke, Linda Gillich, Ulrike Grötken, Reiner Hohl, Thomas Kappelhoff, Anna Kayser, Dr. Marc Kleine, Tim Kötter-Sandfort, Michaela Krolla, Stefan Leisering, Jacqueline Mahring, Tanja Nolle, Maik Schmiedeler, Wiebke Timmer, Yvonne Wennemers, Tanja Wiskandt, Annette Zimmermann