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Latein 2017


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.. legt Fundamente

Latein ist die „Mutter“ der romanischen Sprachen und Quelle der modernen Wissenschaftsterminologie. Die lateinische Sprache stellt ein modellhaftes grammatisches System bereit. Daher erleichtert Latein das Erlernen anderer Fremdsprachen und hilft Fremdwörter zu verstehen.

 

... fördert wichtige Schlüsselqualifikationen und grundlegende Arbeitstechniken

Latein schult das wissenschaftliche und logische Denken. Dazu gehören: Genaues Hinsehen, Fähigkeit zur Analyse, kombinatorisches Denken, Detailgenauigkeit, Abstraktionsfähigkeit, Ausdauer etc.

 

... verbessert die muttersprachliche Kompetenz

Lateinunterricht ist Sprachunterricht, der in ständiger Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache steht.

In Verbindung mit dem Erlernen der lateinischen Grammatik wird auch die Grammatik des Deutschen wiederholt bzw. bewusst gemacht.

Lateinische Texte werden gelesen und nach intensiver formaler und inhaltlicher Erschließung ins Deutsche übersetzt. So fördert Latein das muttersprachliche Ausdrucksvermögen und die Sprachreflexion, da verschiedene Möglichkeiten einer angemessenen Wiedergabe im Deutschen abgewogen werden müssen.

 

... lässt das moderne Europa besser verstehen

Latein ist nicht nur Sprach-, sondern auch Sachunterricht. So ist die griechisch-römische Kulturgeschichte im Unterricht stets präsent. Als Wurzel der europäischen Kultur ist dieses Wissen um die Gemeinsamkeiten der Europäer zur Entwicklung einer europäischen Identität unerlässlich.

... ist an zahlreichen Universitäten Voraussetzung für zahlreiche Studienfächer

Zu diesen Fächern gehören u.a. die romanischen Sprachen (wie Italienisch, Spanisch, Französisch), aber auch Englisch, Deutsch, Geschichte, Philosophie und Theologie. Hierfür benötigt man als Voraussetzung das  „Latinum“  (s.u.). Für Jura, Pharmazie und Medizin werden Lateinkenntnisse empfohlen.

 

Lateinunterricht am GA

Lehrgang  „Latein ab Klasse 6“  (zweite Fremdsprache)

·    Lehrbuch:     „Via mea“ mit Begleitgrammatik (Cornelsen Verlag)
für Latein als 2. Fremdsprache ab Klasse 6
·    Lektüre:        Beginn in Klasse 9;  Originaltexte lateinischer Autoren unter verschiedenen Themen
·    Abschluss:    „Latinum“ wird erreicht bei Abschlussnote 4 am Ende der Jahrgangsstufe 10.
·   Fortsetzung:  in den Stufen 11 und 12 möglich; auch Wahl als Abiturfach möglich.

Wozu braucht man das Latinum?

Das Latinum, eine bundeseinheitlich anerkannte Qualifikation,  ist der Nachweis über die in bestimmtem Umfang erworbenen Lateinkenntnisse.

Es wird an zahlreichen Universitäten für die Absolvierung einiger Studiengänge und für Studienabschlüsse gefordert. Eine aktuelle Übersicht, ob und in welchem Umfang Lateinkenntnisse für ein Studienfach notwendig sind (zuweilen reichen auch „angemessene Lateinkenntnisse“), findet man in den „Informationen zur Studien- und Berufswahl“, die jedes Jahr neu erscheinen.

Inhalte

Im Lateinunterricht lernt man die lateinische Sprache sowie die Welt und das Denken der römischen und griechischen Antike – der kulturellen Wurzeln Europas – kennen.

In der Lehrbuchphase werden der lateinische Grundwortschatz und die Grammatik der lateinischen Sprache erarbeitet. Dabei werden Bezüge zur deutschen Sprache und zu den bekannten Fremdsprachen hergestellt. Die Behandlung lateinischer Texte umfasst die Erschließung (nach verschie- denen Methoden), die Übersetzung ins Deutsche und die Interpretation.

Inhaltlich  wird in den Lehrbüchern, die auf den jeweiligen Sprachbeginn ausgerichtet sind, die Welt der Antike in Grundzügen vorgeführt.  Dabei spielen das Alltagsleben, die Einrichtungen einer römischen Stadt, das Leben in einer römischen Provinz, der Bereich der Götter- und Heldensagen, die Welt der Fabel sowie antike historische Themen eine bedeutende Rolle.

Bei einer im Schulprogramm verankerten Exkursion auf den Spuren der Römer in Germanien (Xanten) am Ende der Klasse 6 werden entsprechende Themen des Lehrbuchs „mit Leben gefüllt“.

In der Lektürephase beschäftigt man sich unter unterschiedlicher Themenstellung mit Originaltexten lateinischer Autoren von der Antike bis zum Mittelalter. Zu den Textarten gehören Fabeln, Briefe, Dichtung, Geschichtsschreibung, Reden und philosophische Texte. Durch den Umgang mit Autoren aus unterschiedlichen Epochen und mit verschiedenen Textarten werden die Kenntnisse und Fähigkeiten in der Auseinandersetzung mit lateinischen Texten vertieft.

Themen  wie „Krieg und Frieden“, „Freundschaft“, „Liebe“, „Recht“, „Macht und Moral“, „politische Verpflichtung“ fordern zu kritischer Auseinandersetzung und Identifikation heraus.

 

Lehrplan

Lehrplan Via Mea 6

Kurzcurriculum Via Mea 6

Lehrplan Via Mea 7

Kurzcurriculum Via Mea 7

Lehrplan Via Mea 8

Kurzcurriculum Via Mea 8.1

Kurzcurriculum Via Mea 8.2

Kurzcurriculum Via Mea 9

Kurzcurriculum EF

Leistungsbewertung im Fach Latein

 

Lehrer/innen für Latein

Sonja Alsleben
Christoph Gwisdek
Vera Hüsken
Stefan Koslowski