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Individuelle Förderung und Beratung

Biologie (Klasse 8) Ergänzungsstunden

Die Fachschaft Biologie hat 0,5 Ergänzungsstunden in der Jgst. 8 zugeteilt bekommen. Inhaltlich bedeutet dies, dass dort fachbiologische Methoden in Form von prozessbezogenen Kompetenzen an biologischen Themen vertieft werden sollen.

Besondere Schwerpunkte bilden dabei:
- Unterscheidung zwischen Beobachtung und Beschreibung biologischer Phänomene und Vorgänge [z.B.: Experimente: Lidschlussreflex o.ä.]

- Beschreiben und Erklären anhand von Zeichnungen, Modellen oder anderen Hilfsmitteln verschiedener Komplexitätsstufen [z.B.: Reiz-Reaktions-Schema]

- Austauschen über biologische Erkenntnisse unter angemessener Verwendung der Fachsprache und fachtypischer Darstellungen [z.B. Expertenrunden]

sowie

- Planen, Strukturieren, Kommunizieren und Reflektieren von Arbeitsprozessen und Ergebnissen (auch als Team) [z.B.:Lernplakate].

Für die Fachschaft Biologie
P. Bathelt / M. Stiewe

 

Deutsch Ergänzungsstunden (Klasse 5 und 9)

Im Fach Deutsch wird jeweils in der Jahrgangsstufe 5 und in der Jahrgangstufe 9 eine Ergänzungsstunde erteilt. Das Ziel ist es, sowohl die Schwachen zu fördern als auch die Starken zu fordern.
In der Jahrgangstufe 5 ist eine individuelle und binnendifferenzierte Förderung aufgrund der relativ großen Heterogenität der Leistungen insbesondere hinsichtlich der Rechtschreibleistungen, aber auch im Bereich der Lesekompetenz, der Grammatik und des Wortschatzes der kommunikativen Kompetenz (Sprechen und sprachliches Handeln), notwendig.
In der Jahrgangstufe 9 dient die Ergänzungsstunde dazu, den Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen zu vermitteln, die ein eigenständiges und selbstreguliertes Lernen in der Oberstufe ermöglichen.
Inhaltlich sind die Ergänzungsstunden an den Kompetenzerwartungen der Kernlehrpläne und dem schulinternen Curriculum (siehe Homepage) orientiert. Die Diagnose und die konkrete inhaltliche Gestaltung der Ergänzungsstunden liegen in der Hand des Fachlehrers, der die Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler kennt. Jede Ergänzungsstunde wird gesondert im Klassenbuch dokumentiert.

Tim Kötter-Sandfort, Fachschaft Deutsch

 

Latein (Klasse 7 und 8) Ergänzungsstunden

1. Der Ergänzungsunterricht wird in der Regel durch den jeweiligen Fachlehrer erteilt,
wobei die Lerngruppen in ihren Kopplungen verbleiben.
Der Fachlehrer legt die Stunde im Stundenplan fest (in der Klasse 7 handelt es sich um

eine 5., in der Klasse 8 um eine 4. zusätzliche Stunde).

2. Ziel des Ergänzungsunterrichts ist die Förderung der im Kernlehrplan Latein

festgelegten Kompetenzen in den Bereichen Grammatik, Texterschließung und
Textübersetzung.

Dementsprechend ist die Vertiefung und Übung des aktuellen Stoffes und die gezielte

Wiederholung einzelner Grammatikthemen vorgesehen.

 

3. Der Ergänzungsunterricht orientiert sich an den in den Lehrplänen für Klasse 7 und
Klasse 8 festgelegten Unterrichtsinhalten.

4. Materialien werden vom Fachlehrer begleitend zum Lehrbuch und aus lehrbuch-

unabhängigen Werken – zugeschnitten auf die jeweiligen Lektionen – erstellt

bzw. zusammengestellt. Über den Umfang entscheidet der Fachlehrer.

 

5. Methoden:

Die Materialien bzw. Aufgaben sind so gestaltet, dass die SchülerInnen nach

entsprechender Einführung durch den Fachlehrer selbstständig arbeiten, wobei
selbstgesteuertes Lernen durch Auswahl der zur Verfügung gestellten

Materialien ermöglicht wird, ihr individuelles Lerntempo anpassen und ihre Leistungen
nach der Arbeit kontrollieren können.
Die Kontrolle erfolgt entweder durch einzelne Schüler, die z.B. für die Gruppe die Lehrer-

rolle übernehmen, oder durch Schülervorträge oder auch durch vom Lehrer bereit gestellte

Lösungszettel.

Eine Leistungsdifferenzierung innerhalb der Gruppe erfolgt nach Entscheidung des Fach-

lehrers durch die jeweilige Zuordnung unterschiedlicher Übungsmaterialien oder durch
die Zusammenstellung von Kleingruppen / Partnern nach dem Prinzip „Schüler helfen
Schülern“ oder durch die Methode des „Lerntempoduetts“.

Der Fachlehrer bietet Hilfe bei Problemen und sorgt für ein angemessenes Lernklima.

Die Methoden sind dem jeweiligen Stoff angepasst und können wechseln. So können auch
Übungsphasen für die ganze Gruppe eingeschoben werden.


Ergänzungsstunden im Wahlpflichtbereich der Klassen der Klassen 8 und 9

Die Schulkonferenz hat entschieden, dass die Kurse im Wahlpflichtbereich 8/9 jeweils eine Ergänzungsstunde erhalten. Dies bedeutet, dass die Kurse Deutsch/Geschichte, Biologie/Chemie, Mathematik/Physik sowie Informatik mit jeweils drei Stunden (2 + 1) unterrichtet werden. - Die Ergänzungsstunden dienen hier der individuellen Förderung, der Binnendifferenzierung sowie der Wiederholung und Vertiefung.     

Ergänzungsstunde Gesellschaftswissenschaften in JS 7

Die Schulkonferenz hat beschlossen, den gesellschaftswissenschaftlichen Fächer Erdkunde, Gechichte und Politik/Wirtschaft eine Ergänzungsstunde in Klasse 7 zu geben. Diese Stunde dient insbesondere der methodischen Arbeit/dem methodischen Lernen in diesem Fächersektor. 
 

SchülerUni der Universität Dortmund

Seit dem Wintersemester 2003/2004 bietet die SchülerUni der Universität Dortmund besonders begabten und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, schon während der Schulzeit reguläre universitäre Veranstaltungen an der Uni zu besuchen. Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt ist die Zustimmung der Schule und eine positive Einstellung der Eltern sowie der Lehrerinnen und Lehrer. Sollte es zeitliche Überschneidungen zwischen der gewählten Universitätsveranstaltung und dem normalen Schulunterricht geben, können die Jungstudierenden von der Schulleitung vom Schulunterricht beurlaubt werden. Der versäumte Unterrichtsstoff muss von den Schülerinnen und Schülern selbstständig nachgeholt werden.


Die SchülerUni Dortmund definiert das Ziel des Projektes „als individuelle Förderung und Motivation besonders begabter Schülerinnen und Schüler, frühe Orientierungshilfe zur Studienwahl und langfristig eine Verkürzung der Studienzeiten. Die Teilnahme an dem Projekt bietet den Schülerinnen und Schülern, die selbstständig, zielgerichtet und engagiert arbeiten können und wollen, eine stärkere Ausschöpfung ihrer Fähigkeiten und Interessen.“
Im Gegensatz zu punktuellen Maßnahmen und Angeboten der Hochschule handelt es sich bei diesem Projekt um einen regelmäßigen Besuch der Lehrveranstaltungen, die die Schülerinnen und Schüler mit einem Leistungsnachweis abschließen können. Diese werden auf Antrag auf ein späteres Studium anerkannt.

Fächerangebot

  • Mathematik
  • Physik
  • Chemie
  • Informatik    Statistik
  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik
  • Theologie    Psychologie
  • Philosophie
  • Englisch
  • Deutsch

Seit Beginn des Projektes ermöglicht das Gymnasium Altlünen Schülerinnen und Schülern auf Antrag die Teilnahme an der SchülerUni. Es ist uns wichtig, die Motivation und die Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler, die an der SchülerUni teilnehmen möchten, zu unterstützen, die Jungstudierenden zu begleiten und Lösungen für anfängliche Schwierigkeiten zu suchen.
Bei Interesse oder weiteren Fragen wenden Sie sich bitte am Gymnasium Altlünen an Frau Klencz.
Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte die Internetseite der Schüleruni unter

SchuelerInnen.uni-dortmund.de

Monika Klencz, Koordination SchülerUni

Wege nach dem Abitur – Berufswahlorientierung am GA

Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 erkunden Berufsfelder im Rahmen von KAoA

Bachelor, Master, G8, Abitur im Doppeljahrgang – im Bereich der Schul- und Hochschulausbildung hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan und vieles davon verunsichert Schüler/innen und ihre Eltern. Fragen nach der passenden Berufswahl(-strategie) werden einerseits immer drängender und andererseits immer schwieriger zu beantworten. Das Studienangebot von Universitäten ist durch die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge unübersichtlicher geworden und für viele ist es finanziell unmöglich, sich erstmal ein Orientierungssemester zu gönnen. Ausbildungsbetriebe klagen über hohe Abbrecherzahlen bzw. über Lehrstellen, die unbesetzt bleiben würden, weil es an qualifizierten Bewerber/innen mangele.
Insgesamt scheint es eine wenig beneidenswerte Situation zu sein, sich heute als junger Mensch beruflich orientieren zu müssen. Umso wichtiger sind daher Hilfestellungen durch Elternhaus und Schule.
Das GA bietet seinen Schülerinnen und Schülern seit vielen Jahren ein umfangreiches und kontinuierlich erweitertes Programm zur Berufswahlorientierung an. Ab dem kommenden Schuljahr nehmen wir teil an der landesweiten Initiative Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA), die es uns ermöglicht, schon in der Jahrgangsstufe (JS) 8 eine Potenzialanalyse mit allen Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Diese wird sinnvoll flankiert von mehrtägigen Berufsfelderkundungen, u.a. dem Girls´ Day bzw. dem Boys´ Day. Hier gewinnen die Mädchen und Jungen einen ersten Einblick in die praktische Welt der Berufe. Sie verlassen an diesem Tag die Schule und besuchen Betriebe, um die Arbeitswelt vor Ort kennenzulernen. Mädchen schauen sich dabei vor allem mädchenuntypische Berufe, z. B. im Bereich von Naturwissenschaften und Technik an, wohingegen Jungen bevorzugt in für sie untypische Berufsbilder wie das des Erziehers oder Krankenpflegers hineinschnuppern. Beide Geschlechter erweitern so ihren Horizont und ihr Spektrum an beruflichen Möglichkeiten.
Außerdem wird in der JS 8 der Lüner Berufswahlpass eingeführt – ein Portfolio, mit dessen Hilfe die Jugendlichen all ihre Aktivitäten im Zusammenhang mit Berufsorientierung bis zum Ende der JS 12 dokumentieren und reflektieren können. Es ist gut vorstellbar, dass mit zunehmender Etablierung dieser Pass auch zu einem Dokument wird, das Arbeitgeber/innen z.B. in Bewerbungsgesprächen als Referenz vorgelegt werden kann und soll.
Berufswahlorientierung kann nicht allein in der Schule stattfinden. Unverzichtbar sind außerschulische Partner. Das GA hat seit mehreren Jahren eine gut funktionierende Betriebspartnerschaft mit den Firmen Aurubis, Caterpillar sowie der Sparkasse Lünen, mit welchen wir z.B. rund um das Thema Bewerbung zusammenarbeiten. In der JS 9 vermittelt die für uns zuständige Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, Astrid Orlet,  im Rahmen der Veranstaltung BIZ im GA den Jugendlichen die Online-Angebote der Arbeitsagentur. Unter fachkundiger Anleitung können sie sich hier über Berufsbilder sowie Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren. Frau Orlet begleitet unsere Schülerinnen und Schüler ab der JS 9 bis zum Abitur kompetent und sachkundig. Sie führt verschiedene Veranstaltungen durch und steht regelmäßig auch für Einzelberatungen zur Verfügung, so z.B. in einer monatlichen Sprechstunde sowie an allen Elternsprechtagen.
Noch recht jung und schon eine wichtige Lüner Institution ist die Berufs- und Studienmesse BITabi im Lüner Rathaus, an der auch unsere Schülerinnen und Schüler der Oberstufe teilnehmen. Wenn es auf das Ende der Schulzeit zugeht, bietet Frau Orlet zudem noch einmal eine wichtige Informationsveranstaltung zu allen Fragen rund um Studium, NC und Stipendien an.
Darüber hinaus verbindet das GA eine langjährige Kooperationsbeziehung mit dem Rotary-Club Lünen, der einmal jährlich mit Repräsentanten verschiedener Berufe ins GA kommt, um Fragen rund um die Berufs- und Arbeitswelt zu beantworten.
Alle Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kontakte zu Berufsbildrepräsentanten aus der Praxis zu knüpfen und Informationen aus erster Hand zu erhalten.
Den vielleicht wichtigsten Baustein der schulischen Berufswahlvorbereitung stellt aber das zweiwöchige Betriebspraktikum in der JS 11 (Q1) dar. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich selbst einen Praktikumsplatz und erleben dann vierzehn Tage lang, was es heißt, nicht mehr zur Schule zu gehen, sondern im Arbeitsprozess zu stehen. Durch die relativ späte Platzierung des Praktikums haben unsere Jugendlichen Zugriff auf hoch qualifizierte Berufsbereiche wie z.B. Medizin, Wissenschaft und Technik oder Politik. Die Praktika passen daher optimal zu den Berufen, die unsere Schülerinnen und Schüler später ergreifen. Oft sind sie das ausschlaggebende Moment für die Studien- und Berufswahl.
Nicht selten ergeben sich aus dem Praktikum auch konkrete Ausbildungsmöglichkeiten, z.B. in unseren Partnerbetrieben. Manchmal steht am Ende aber die Einsicht, dass es ein bestimmter Beruf doch nicht werden wird – auch eine wichtige und hilfreiche Erkenntnis, die vielleicht einen späteren Ausbildungs- oder Studienabbruch verhindert.
Der Bereich der Berufswahlorientierung an den Schulen ist in den vergangenen Jahren wegen seiner hohen Bedeutung für das Leben der Jugendlichen von Land und Bund systematisch gestärkt worden. Das Programm zur Berufswahlorientierung ist niemals abschließend konzipiert, sondern befindet sich in stetem Wandel, abhängend von Kooperationspartnern, bildungspolitischen Veränderungen, regionalen und schulischen Faktoren. Unser Team, bestehend aus Frau Abraham, Herrn Reimann, Frau Rinnen und mir ist bestrebt, das Gesamtprogramm laufend zu reflektieren und zu optimieren. Eine gute Einbindung der Elternschaft stellt eine aktive und fördernde Mitwirkung beim Berufswahlprozess ihrer Kinder dar. Die Entscheidung für ein passendes Studium bzw. eine geeignete Ausbildung stellt die Weichen für den gesamten weiteren Lebensweg. Trifft man hier Fehlentscheidungen, bedeutet dies zumeist eine finanzielle Belastung und Zeitverlust, von persönlicher Frustration ganz zu schweigen. Deshalb gilt für alle Beteiligten: Augen auf bei der Berufswahl!

Kirsten Boriesosdiek

Seit Montag, dem 31.08.2009, bietet unsere Schule wieder die erfolgreiche Hausaufgabenbetreuung an. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-9 haben von montags bis donnerstags die Möglichkeit, sich von entsprechend geschulten Oberstufenschülern bei ihren Hausaufgaben unterstützen zu lassen. Darüber hinaus können sie durch Zusatzmaterial individuell gefördert werden. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, für Klassenarbeiten zu üben. Während der gesamten Zeit ist eine Aufsicht führende Lehrkraft anwesend.

 

Der Zeitablauf der Hausaufgabenbetreuung stellt sich wie folgt dar:

 

13.05 – 13.35             > gemeinsame Pause

13.40 – 15.10             > Arbeitsphase

 

Haben die Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben vorzeitig erledigt, erhalten sie von der Lehrkraft oder den Oberstufenschülern weitere Übungsaufgaben für die einzelnen Fächer. Das heißt, die Beaufsichtigung der Schülerinnen und Schüler ist bis 15.10 Uhr gewährleistet.

 

Der Kostenbeitrag von 2,50 Euro pro Kind und Nachmittag ist im Voraus zu entrichten. Dafür können im Sekretariat

 

10er-Karten für 25 Euro, 20er-Karten für 50 Euro und 30er-Karten für 75 Euro

 

gekauft werden. Die 20er - und 30er-Karten enthalten ein Bonussystem (20er + 2, 30er +3 kostenlose Zusatztage). Die Kinder müssen diese Karte mit sich führen und bei der Teilnahme von der Aufsicht führenden Lehrkraft abzeichnen lassen. Von den Kostenbeiträgen wird das Team der Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler bezahlt.

 

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern viel Spaß und Erfolg!!

 

 

 

Beratung am GA

Was ist Beratung am GA?

Beratung am Gymnasium-Altlünen setzt sich für das Beratungsteam, zu dem Herr Leisering, Frau Rehbein-Otte und Frau Wiskandt gehören, aus mehreren Komponenten zusammen.

B: Wir begleiten die Schülerinnen und Schüler in schwierigen Situationen, die aus dem Schulalltag erwachsen können. Hierzu zählen Probleme mit Mitschülern und Lehrern ebenso wie schlechte Noten, aber auch Probleme im familiären Bereich, die in der Schule nicht einfach ausgeblendet werden können.

 

E: Wir ermutigen unsere Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten zu erproben und Möglichkeiten auszuschöpfen. Manchmal erfordert es auch die Ermutigung der Beratungslehrer oder Streitschlichter, um auf Mitschüler zuzugehen und Streit beizulegen.

 

R: Im Schulalltag fallen viele Entscheidungen an, die nicht immer leicht zu treffen sind. Sowohl für Schüler und Eltern als auch für Kollegen stehen wir zur Verfügung, um einen Rat zu geben, wie die schwierigen Situationen gemeistert werden können.

 

A: Wir regen zu Gesprächen an, wenn es Streitigkeiten oder Unstimmigkeiten zwischen Schülern und Schülern, Schülern und Lehrern oder Schülern und Eltern gibt.

 

T: Wir trösten die Mitglieder des Schullebens in Zeiten des Verlusts, der Trauer und auch in den Streitigkeiten des Alltags oder bei schlechten Noten.

 

U: In diesen Fällen bieten wir auch unsere Unterstützung an, um Vergangenes zu bewältigen und die nächsten Schritte zu planen.

 

N: Wir fragen nach, wenn wir Probleme vermuten oder wenn uns diese von Beteiligten geschildert werden.

 

G: Allen Mitgliedern des Schullebens schenken wir bei großen und kleineren Probleme Gehör.

 

 

Grundsätze der Beratung:

Beratung ist freiwillig!

  • Nur jemand, der Rat sucht, wird auch gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Beratung ist vertraulich!

  • In der Beratungssituation muss der Ratsuchende Vertrauen aufbauen können, um alle Aspekte seines Problems berücksichtigen zu können. Daher entscheidet er, welche Informa-tionen an wen weitergegeben werden dürfen.

Beratung ist systemisch!

  • Zur Lösung eines Problems müssen alle Faktoren im Umfeld berücksichtigt werden. Daher können und sollen Mitschüler/ Eltern/ Lehrer in die Beratung mit einbezogen werden.

 

 

Wer ist an der Beratung am GA beteiligt?

 

 

Mitglieder aller o.g. Gruppierungen sind im Krisenteam vertreten, um im Fall einer Krise im Schulleben (z.B. den Verlust eines Mitschülers oder Lehrers, Amoklauf etc.), allen Betroffenen zur Seite zu stehen und den schulischen Alltag zu organisieren.

 

 

Was kann Beratung hier am GA leisten?

Wir bieten individuelle Beratung von Schülern, Eltern und Kollegen mit privaten und schulischen Problemen an. Diese kann in den offenen Sprechstunden oder auf Anfrage per e-mail oder Telefon stattfinden. Für die Bereiche der Laufbahnberatung oder der Berufs-und Studienwahl sind die Klassenlehrer und Stufenleiter sowie das Team der Studien- und Berufsorientierung zuständig.

In Fällen, die die gesamte Klassengemeinschaft betreffen, bieten die Beratungslehrer auch Klassenberatungen (s.  „Soziale Trainings“) zu den Themen „Mobbing“, Verbesserung der Klassengemeinschaft und Deeskalation an. Hierbei werden sie von den Streitschlichtern, die in der Oberstufe in Techniken der Kommunikation, Mediation und Deeskalation ausgebildet werden, unterstützt. Im Falle von Mobbing wird auch erfolgreich mit dem No Blame Approach gearbeitet.

Bei allen  Problemen, die nicht von dem Beratungsteam gelöst werden können, arbeiten wir mit externen Einrichtungen zusammen und vermitteln diese an Eltern, Schüler oder Kollegen (z.B. Jugendamt, Schulpsychologen, Jugendkontaktbeamte der Polizei, Caritas usw.).

Die externen Berater unterstützen uns auch bei der Aufklärung und Prävention im Bereich der Gefahren des Internets (z.B. Cybermobbing), Missbrauch von Alkohol und anderen Suchtmitteln, sowie bei der Aufklärung über AIDS.

 

 

 

Hilfe zur Selbsthilfe“ – Soziale Trainings am GA

Unter diesem Motto finden die pädagogischen Beratungstage für Klassen am Gymnasium- Altlünen statt. Hier gilt es insbesondere die Klassengemeinschaft zu stärken und Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung des Klassenzusammenhalts zu sensibilisieren. Die Beratungslehrer Frau Rehbein, Frau Wieduwilt und Herr Leisering sind sich durchaus bewusst, dass man an einem Tag keine Wunder bewirken kann oder Verhaltensmuster, die sich im Laufe der Schuljahre eingeschlichen haben, nicht plötzlich aufbrechen kann. Vielmehr sehen sie ihre Aufgabe darin, den Schülerinnen und Schülern diese Muster bewusst zu machen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die die Klasse dann gemeinsam im Alltag verwirklichen muss. Dies geschieht z.B. in Form von Übungen, die nur von einer geschlossenen Gemeinschaft bewältigt werden können oder der Visualisierung von Grüppchenbildungen innerhalb der Klasse, die gemeinsam reflektiert und ausgewertet werden. Unterstützung bekommen die Beratungslehrer dabei von den Streitschlichtern, die präventive Tage zum „Sozialen Lernen“ planen und durchführen.

Für ein besseres Miteinander an der Schule…

Streitschlichtung am GA

Dort wo viele Menschen aufeinander treffen, ist das Miteinander nicht immer einfach. Streit, Stress, schlechte Laune, Lästereien und Mobbing gehören zum Schulleben leider ebenso dazu wie der Austausch mit Freunden, das Lachen und der Spaß. Konflikte können dabei sowohl negative als auch positive Auswirkungen auf das Schulklima haben- entscheidend ist dabei nur, wie man mit ihnen umgeht.

Deswegen bilden wir am GA Streitschlichter aus, die bei der Bewältigung der größeren und kleineren Probleme im schulischen Alltag behilflich sind. Die Streitschlichter sind sozial engagierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und haben sich gemeldet, um das gemeinsame Miteinander am GA zu verbessern. Dazu werden sie in Techniken der Streitschlichtung (Mediation), Gesprächsführung und Deeskalation ausgebildet, die sie zu einer großen Stütze des Beratungsteams machen.

Im Kern geht es bei einer Streitschlichtung darum, zwischen zwei Streitenden oder auch Konfliktparteien zu vermitteln und eine gemeinsame Lösung des Problems zu finden, damit sie in Zukunft wieder friedlich miteinander umgehen können. Dabei sind die Streitschlichter unparteiisch und sichern auch einen vertraulichen Umgang mit dem Problem zu. Die Streitschlichtung ist keine strafende Instanz und fällt am Ende kein Urteil über diesen Streit, sondern sucht gemeinsam mit den Streitenden nach einer vernünftigen Lösung, die allen gerecht wird.

Die Ausbildung der Streitschlichter umfasst ca. ein Schuljahr  und  wird in einer AG am Nachmittag absolviert. Nach anfänglicher Reflexion des eigenen Streitverhaltens werden Techniken der Kommunikation und Mediation geübt, die für eine gelungene Streitschlichtung notwendig sind. Dazu gehören z.B. die Schulung des Gerechtigkeitssinns, das Erkennen von Stimmungen, welche oftmals non-verbal gesendet werden und das Eingehen auf die Gefühle der Streitenden.

Zusätzlich zu den Streitschlichtungen werden die Streitschlichter auch in sozialen Trainings für Schulklassen eingesetzt, welche z.B. ein Problem mit Mobbing haben oder gerne ihre Klassengemeinschaft stärken und verbessern wollen, bevor es zu Mobbing kommen kann. Hierzu werden sie in Techniken der Deeskalation geschult, die sie an einem gemeinsamen Wochenende selbst erfahren, bevor sie lernen, wie man diese Übungen anleitet.

 

Die Beratungslehrkräfte sind: Herr Leisering, Frau Rehbein-Otte und Frau Wiskandt.

Ein wichtiger HInweis:

Unser Beratungsteam arbeitet auch mit den Streetworkern der Stadt Lünen zusammen. Die Stadt hat uns gebeten, einen Link einzurichten:

www.luenen.de/streetwork/

Stadt Lünen: Abt. JugendHilfen und Förderung. Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!