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Gesellschafts- wissenschaften

Philosophie 2017

Das Fach Philosophie


Schüler/innen stellen immer wieder fest:

„In Philosophie stelle ich eine Frage und statt einer Antwort habe ich zehn neue Fragen!“

Aber: auch wenn das bisweilen für Verwirrung sorgt, seht ihr danach die Dinge in einem ganz neuen Licht!

Immanuel Kant, ein großer deutscher Philosoph des 18. Jahrhunderts, hat vier Leitfragen gefunden, in die sich die Philosophie einteilen lässt:

Was kann ich wissen?
Was darf ich hoffen?
Was soll ich tun?
Was ist der Mensch?

Daraus lassen sich viele konkrete Fragen für unseren Philosophie-Unterricht ableiten:

„Wie ist die Farbe der Milch in der Kuh?“, „Kann ich meinen Sinnen trauen?“, „Gibt es eine unsterbliche Seele?“, „Gibt es Werte und Normen, die für alle gelten?“, „Wie werde ich glücklich?“, „Was unterscheidet den Menschen vom Tier?“, „Bin ich frei in meinen Entscheidungen?“

Ob und wie wir Antworten (oder neue Fragen) darauf finden, erfahrt ihr in unserem Unterricht!

Lehrplan (Kurzfassung)

11.1  Einführung in die Philosophie

Fachmethodische Einarbeitung und Einblick in die Inhalte des Fachs, orientiert an den vier Leitfragen des Philosophen Kant:
Was kann ich wissen? Was darf ich hoffen? Was soll ich tun? Was ist der Mensch?

11.2 Anthropologie: „Was ist der Mensch?“

12.1  Ethik: „Was soll ich tun?“

12.2  Staatsphilosophie: Der Mensch – ein „politisches Lebewesen“?

13.1  Erkenntnistheorie: „Was kann ich wissen?“

13.2  Abschluss und Rückblick: Kursthemen Metaphysik oder Wissenschaftstheorie


Lehrplan

Lehrplan Jahrgangsstufen 5 / 6

Lehrplan Jahrgangsstufe 9

Lehrplan Oberstufe

Lehrer/innen für Philosophie

Cennet Caki

Ulrike Grötken

Katrin Hübscher

Stefan Koslowski

Foto Homepage Sowi

Aufgaben und Ziele

Das Fach Politik/Wirtschaft

Die besondere Bedeutung des Faches liegt in der Befähigung der Wahrnehmung der verschiedenen Bürgerrollen in einer demokratischen Gesellschaft. Dies geschieht unter der Leitperspektive der Entwicklung allgemeiner politischer Mündigkeit.

Das Fach Politik/Wirtschaft will auf die Beurteilung und die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an sozialen, gesellschaftlichen und ökonomischen Prozessen vorbereiten.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen folgende Kompetenzen vermittelt werden:

 

Sachkompetenz

Das Fach möchte allgemeine fachspezifische Kompetenzen vermitteln, indem es politische, soziologische sowie ökonomische Aspekte integriert.

Vermittlung grundlegender Kenntnisse, die zum Verständnis gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Strukturen und Prozesse notwendig sind. (Politisches System, Wirtschaftspolitische Ansätze, Internationale Organisationen, etc.).

 

Methodenkompetenz

Umfasst die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die benötigt werden, um sich mit politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Problemstellungen auseinanderzusetzen. (verschiedene Diskussionsmethoden, Arbeit mit Statistiken, Analyse von Texten, Analyse von Karikaturen, Wandzeitungen gestalten, etc.).

 

Urteilskompetenz

Stellt eine zentrale Schlüsselkompetenz politischer Bildung dar. Befähigt zur selbstständigen, begründeten und kriteriengeleiteten Beurteilung politischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Schließt das Finden eines eigenen Standpunktes ebenso ein, wie ein verständigungsorientiertes Abwägen im Diskurs mit Anderen.

 

Handlungskompetenz

Umfasst die Fähigkeit, sich am öffentlichen demokratischen Prozess der Meinungsbildung zu beteiligen und die Chancen der Einflussnahme au die Gestaltung gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Strukturen zu erkennen.

 

 

Lehrpläne

Curriculum Politik der Sekundarstufe I
Curriculum Sozialwissenschaften der Einführungsphase
Curriculum Sozialwissenschaften der Qualifikationsphase

Lehrer/innen für Politik/Wirtschaft/Sozialwissenschaften

Dr. Marc Kleine, Oliver Maskut, Kira Omenzetter, Juliane Schlienz

 

Foto der Fachschaft Soialwissenschaften 2011/2012:

Geschichte 2017

Die Fachschaft Geschichte 2017/2018

Aufgaben und Ziele

Jede Gesellschaft wird von ihrer eigenen Geschichte geprägt - und von dem Bild, das diese Gesellschaft sich von ihrer Geschichte macht. Die Gegenwart begreifen und die Zukunft gestalten, das sind Aufgaben, für die ein klarer Blick auf die Vergangenheit unverzichtbar ist.

Das Fach Geschichte bemüht sich nicht nur um Antworten auf die Frage, "wie es eigentlich gewesen" ist, sondern sie wirft auch selbst Fragen auf: etwa nach Ursachen, Handlungsmöglichkeiten und Alternativen. Und vor allem diese Fragen sind es, mit denen die Geschichte Relevanz für die Gegenwart bekommen kann.

Das Fach Geschichte ist wichtig, wenn man verstehen will, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Dies betrifft grundsätzlich alle Lebensbereiche, nicht nur die Politik.

Geschichtliches Wissen und ein geschichtliches Bewusstsein unterstützt aber gerade im politischen Bereich in der Regel die eigene Kritikfähigkeit und kann entscheidend dazu beitragen, gegen politische Rattenfänger immun zu machen. Richard von Weizsäcker hat den Zusammenhang in einer seiner Reden wie folgt formuliert: "Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart."

Dietrich Bergmann, Fachschaft Geschichte (in Erinnerung)



Lehrplan (Kurzfassung)

Curriculum Geschichte Sek I

Jgstf. Inhaltsfeld/Schwerpunkte

6.1 1. Frühe Kulturen und erste Hochkulturen
- Älteste Spuren menschlichen Lebens im weltweiten Überblick
- Altsteinzeitliche Lebensformen und neolithische Revolution
- Frühe Hochkulturen an einem ausgewählten Beispiel – Ägypten

6.1. 2. Antike Lebenswelten: Griechische Poleis und Imperium Romanum
-Lebenswelt griechischer Polis
- Rom – vom Stadtstaat zum Weltreich
- Herrschaft, Gesellschaft und Alltag im Imperium Romanum

6.2 3. Was Menschen im Altertum voneinander wussten
- Weltvorstellungen u. geographische Kenntnisse in Afrika, Europa und Asien
- Interkulturelle Kontakte und Einflüsse (z.B. Herodot oder Feldzug u. Reich Alexanders)

6.2. 4. Europa im Mittelalter
- Die Grundlagen: Romanisierung, Christentum, Germanen
- Lebenswelten in der Ständegesellschaft
- Formen politischer Teilhabe in Frankreich, England und im römisch –deutschen Reich

7.1 5. Was Menschen im Mittelalter voneinander wussten
- Weltvorstellungen und geographische Kenntnisse in Asien (u.a. Arabien) und Europa
- Formen kulturellen Austauschs: z B. christliche Missionierung, Pilgerreisen, Ausbreitung des Islam, Handelsreisen
- Neben- und Gegeneinander am Rande des Abendlandes: Christen und Muslime

7.2 6. Neue Welten und neue Horizonte - Geistige, kulturelle, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Prozess
- Stadtgesellschaft
- Renaissance, Humanismus und Reformation
- Europäer und Nicht-Europäer - Entdeckungen und Eroberungen

8.1 7. Europa wandelt sich - revolutionäre, evolutionäre und restaurative Tendenzen - Absolutismus am Beispiel Frankreichs
- Französische Revolution
- Revolution in Deutschland 1848/49 und deutsche Einigung1871
- Die Industrielle Revolution an einem regionalen Beispiel

8.2 8. Imperialismus und Erster Weltkrieg
- Triebkräfte imperialistischer Expansion
- Imperialistische Politik in Afrika und Asien
- Großmacht-Rivalitäten
- Merkmale des Ersten Weltkrieges

9.1 9. Neue weltpolitische Koordinaten
- Russland: Revolution 1917 und Stalinismus
- USA: Aufstieg zur Weltmacht

9.1. 10. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
- Die Zerstörung der Weimarer Republik
- Das nationalsozialistische Herrschaftssystem; Individuen und Gruppen zwischen Anpassung und Widerstand
- Entrechtung, Verfolgung und Ermordung europäischer Juden, Sinti und Roma und Andersdenkender zwischen 1933-1945
- Vernichtungskrieg
- Flucht und Vertreibung im europäischen Kontext

9.2. 11. Neuordnungen der Welt und Situation Deutschlands
- Aufteilung der Welt in „Blöcke“ mit unterschiedlichen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen
- Gründung der Bundesrepublik Deutschland, Westintegration, deutsche Teilung
- Zusammenbruch des kommunistischen Systems, deutsche Einheit
- Transnationale Kooperation: Europäische Einigung und Vereinte Nationen

9.2 12. Erfindung des Buchdrucks und digitale Revolution
oder: Reisen früher und heute.
oder: Selbst- und Fremdbild in historischer Perspektive


Curriculum Geschichte Sek II

Jgstf. Inhaltsfeld/Schwerpunkte

11.1 Revolutionen als „Motor des Fortschritts“?
- Französische Revolution. Soziale, politische und mentale Interdependenzen
- Industrielle Revolution in England. Voraussetzungen, Entwicklung und Folgen

11.2 Menschen-und Bürgerrechte – eine universelle Norm für Mann und Frau
- Herausbildung der Bürgerrechte in der attischen Polis/ Rollenverständnis der Geschlechter in der Antike
- Mensch und Staat im MA und in der Aufklärung
- Menschenrechte im 20. Jahrhundert
- China zwischen Tradition und Wandel / Längsschnitt. Ein Vergleich

12.1 Wandel und Kontinuität: Tendenzen der Modernisierung in „Alteuropa“

1500 - die Befreiung des Menschen aus mittelalterlichen Bindungen
- Mittelalterliche Bindungen: Staat, Kirche, Individuum
- Frühneuzeitliche Befreiungsversuche: Renaissance, Humanismus
(Bildanalysen nach E. Panofski)

Tendenzen der Modernisierung im 19. Jahrhundert
- Nationalismus/Liberalismus als Leitbild der europ. Moderne zwischen Wiener Kongress und 48er Revolution
- Der Weg zur Reichsgründung im Spannungsfeld von Nationalismus-Liberalismus-Sozialismus
- Bismarck als konservativer Revolutionär

12.2 1900: Jahrhundertwende - Zeitenwende? Der Durchbruch der Moderne 1871-1930
- Reichsgründung von oben: Deutschland 1870/71
- Parlamentarismus und Wahlrechtsfrage in Deutschland im Vergleich zu Frankreich und England
- Imperialismus und 1. Weltkrieg
- Der 1. Weltkrieg als moderner Krieg
- Das Epochenjahr 1917
- Friedenverträge
- Revolution von 1918

13.1 Modernisierung als Krisenphänomen? Der Nationalsozialismus als anti-modernistische Antwort mit modernen Mitteln?
- politische und ideologische Voraussetzungen des Nationalsozialismus
- Scheitern der Weimarer Republik
- Sozialismus und Nationalsozialismus: radikale Theorien und Ideologien
- NS- Außenpolitik (nur LK)
- Etablierung des NS- Herrschaftssystems
- Der 2. Weltkrieg und der Holocaust
- Vergangenheitsbewältigung

13.2 Nationalstaat vs. Europäische Integration?
- Nachkriegsdeutschland und europäische Integration
(Schwerpunkt: das Epochenjahr 1989)

 

Lehrplan

Lehrplan Geschichte Sek I
Lehrplan Geschichte Sek II
Leistungskonzept

 

Lehrer/innen für Geschichte

Jutta Abraham, Diane Biermann, Ulrich Blank, Steffen Faber, Christoph Gwisdek, Reiner Hohl, Stefan Koslowski, Merle Lenze, Annika Lüling, Susanne Reusch

Paedagogik 2017

Die Fachschaft Pädagogik 2017/2018

Aufgaben und Ziele des Faches Pädagogik

Pädagogikunterricht? - was ist das eigentlich? Das ist sicher eine Frage, die sich viele Schüler/innen am Ende der Sekundarstufe I stellen, wenn es darum geht, die richtigen Fächer für die Oberstufe auszuwählen.
Im Mittelpunkt des Pädagogikunterrichts stehen Fragen rund um die Themen Erziehung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören u.a. Aspekte wie:

  • Erziehungsverhalten
  • Erziehung in unterschiedlichen Kulturen bzw. historischen Kontexten
  • Lernprozesse und Lerntechniken
  • Entwicklungsprozesse und Entwicklungsstörungen, z.B. Drogen- oder Magersucht
  • Therapiemöglichkeiten
  • Normen und Ziele in der Erziehung
  • persönliche Entfaltung und soziale Verantwortlichkeit (Mündigkeit)
  • die jeweils dazugehörige wissenschaftliche Theoriebildung (Wissenschaftspropädeutik)

Dies sind nur einige Themen und Inhaltsbereiche des Faches Pädagogik. Weitere Informationen dazu finden sich in dem unten abrufbaren Dokument „Pädagogik am GAein (neues) Fach stellt sich vor

Im Zeitalter des Zentralabiturs gibt es außerdem regelmäßig wechselnde Vorgaben für die Inhalte der Qualifikationsphase. Diese werden stets aktualisiert und sind unten in den „Hausinternen Lehrplänen des Faches Pädagogik am GA in Anlehnung an die jeweiligen Vorgaben des Ministeriums zum Zentralabitur“ abrufbar.

Alle Themen werden unter der Perspektive der Handlungspropädeutik behandelt, das heißt, dass immer Bezüge zur Erziehungswirklichkeit hergestellt werden. Dies geschieht z.B. in Form von Unterrichtsgängen, Filmanalysen oder durch die Erarbeitung von Fallbeispielen.

Leider hört man immer wieder, Pädagogik sei ein „Laberfach“, in dem man ohne großen Aufwand gute Noten erzielen könne. Diese Meinung führt dann oft zu Enttäuschungen, wenn am Ende des Halbjahres die Zensuren doch nicht wunschgemäß ausfallen. Richtig ist, dass man sich im Rahmen des Pädagogikunterrichts mit nicht immer einfachen, wissenschaftlichen Texten und Theorien beschäftigt, dass man sich Fachsprache aneignen muss, dass man eine recht aufwändige Arbeitsmappe führt und dass man sich in die fachspezifische Perspektive eindenken muss. Lernen muss man auch!

Das Besondere am Pädagogikunterricht aber ist, dass fast alle Themen sehr lebensnah sind, was bedeutet, dass sie auch immer unmittelbar mit den Schülerinnen und Schülern zu tun haben und dass diese ihre eigenen Erfahrungen in den Unterricht mit einfließen lassen können. Und noch etwas: Pädagogikunterricht macht erfahrungsgemäß auch Jungen Spaß!

Der Pädagogikunterricht ist also ein spannendes und vielfältiges Unterrichtsfach für alle interessierten Schülerinnen und Schüler!

 

 

Die Vielfältigkeit des Faches Pädagogik findet sich auch in seinen Kompetenzbereichen wieder (in Anlehnung an Storck, Wortmann 2006):

 

Pädagogisches Reflektieren und Handeln

pädagogische Praxis analysieren, beurteilen, bewerten, planen, gestalten

Fachwissen

Grundwissen über Erziehung (Fakten-, Modell-Theoriekenntnisse) darstellen, erläutern, beurteilen, einordnen und anwenden

Methodenbeherrschung

Verfahren pädagogischer Informations- gewinnung und –verarbeitung darstellen, erläutern, beurteilen, einordnen und anwenden

Kommunikation

pädagogische Konstruktionen verstehen, wiedergeben, erläutern, diskutieren

 

 

 

Pädagogik am GA … ein (neues) Fach stellt sich vor …

 

Das Fach Pädagogik stellt sich vor

 

Hausinterne Lehrpläne des Faches Pädagogik am GA in Anlehnung an die jeweiligen Vorgaben des Ministeriums zum Zentralabitur:

Lehrplan Pädagogik Abitur 2010
Lehrplan Pädagogik Abitur 2011
Lehrplan Pädagogik Abitur 2012
Lehrplan Pädagogik Abitur 2013
Lehrplan Pädagogik Abitur 2014
Lehrplan Pädagogik Abitur 2015
Lehrplan Pädagogik Abitur 2016



Operatorenliste des Ministeriums für das Fach Pädagogik:

standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/fach.php?fach=11

 

Leistungsbewertungskonzept der Fachschaft Pädagogik am GA:

 

Leistungskonzept

 

Lehrer/innen für Pädagogik am GA:

Kirsten Boriesosdiek
Irene Konradi
Sarah Rehbein-Otte
Tanja Wiskandt
Marga Wildhagen-Exner

 

Erdkunde_Klein.JPG

Die Welt erkunden - globale Zusammenhänge verstehen


Warum gibt es in Bottrop eine Skihalle? Wie kommt es, dass Software in Indien hergestellt wird? Müssen Kinder in Indien wirklich arm sein? Wieso wandelt sich das Klima? Was haben die früheren Klimabedingungen auf der Erde denn noch mit uns zu tun?
Genau damit und mit vielen anderen Fragen beschäftigt sich das Fach Erdkunde.

Natur und Mensch prägen den Raum

Der Mensch und seine technischen Möglichkeiten prägen seit Menschengedenken unseren Lebensraum, aber dies geschieht nicht überall in gleicher Weise, sondern ist meist von den naturräumlichen und kulturellen Voraussetzungen abhängig.
Weil Erdkunde sich mit dem erfahrbaren Raum beschäftigt, ist es wichtig, nicht nur über Schulbücher und Filme zu lernen, sondern auch vor Ort Erkundungen anzustellen. Daher fahren unsere Schüler bereits in Klasse 5 auf Exkursion, um die Veränderungen in der Landwirtschaft selbst zu untersuchen. Diese regelmäßigen Exkursionen setzen sich bis in die Oberstufe fort, aber was in der Klasse 5 noch spielerisch geschieht, bekommt in der Oberstufe immer mehr wissenschaftlichen Charakter.

Globale Zusammenhänge

Obwohl Erdkunde kein Kernfach ist, beschäftigt es sich mit einem der zentralen Themen unserer Zeit – den globalen Zusammenhängen in Natur, Kultur und Wirtschaft.
Schon früh erfahren die Schüler die Komplexität natürlicher Systeme und unseres damit verbundenen Handelns. All dies kann man anschaulich vermitteln, weil man über Modelle und das Internet die Welt einfach in das Klassenzimmer holen kann, um so zu erfahren, dass die fremden Länder gar nicht so fern und fremd sind, wie man gedacht hat.

Nina Erdmann (Fachvorsitz Erdkunde)

 

 

Lehrplan (Kurzfassung)

5        Leben und Wirtschaften in Deutschland mit Ausblick auf Europa

1.Urlaub und Freizeit in Deutschland und Europa
2.Zusammenleben in Dorf und Stadt
3.Landwirtschaft in Deutschland und Europa
4.Industriegebiete und Verkehrsknotenpunkte in Deutschland

 

7        Landschaftszonen der Erde und die Gefährdung von Lebensräumen durch Natur und Mensch

1.Leben und Wirtschaften in verschiedenen Landschaftszonen zwischen Tradition und Moderne
2.Natur- und anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen (z.T. integriert in den Themenbereich „Leben und wirtschaften in verschiedenen Landschaftszonen“)

 

8       Entwicklung und Weltbevölkerung – eine weltweite Herausforderung

1.Leben in der Einen Welt mit ungleichen Voraussetzungen
2.Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung als globale Herausforderung
3.Megacities und Metropolen – Verstädterung weltweit
4.Raumanalyse – China/ Indien Bevölkerungsgiganten zwischen Entwicklungshilfe und Marktmacht

 

9    Auswirkungen der Globalisierung auf Wirtschaft, Siedlung und Umwelt

1.Landwirtschaftliche Produktion im Spannungsfeld zwischen Natur, Politik und Globalisierung
2.Industriestandorte und Handelsstrukturen unter dem Einfluss der Globalisierung
3.Global Cities als Ausdruck veränderter Handelsbeziehungen
4.Projekt: Klima im Wandel

 

EF/10   

1. Leben und Wirtschaften in verschiedenen Landschaftszonen der Erde
2. Naturbedingte Gefährdung von Lebensräumen
3. Energiewirtschaft in Deutschland
4. Anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen - Klimawandel

 

Q1/11.1    Leben in einer Welt – global unterschiedliche naturräumliche und gesellschaftlichen Voraussetzungen prägen Raumstrukturen und -prozesse

1. Naturräumliche, historische und aktuelle politische Ursachen für Raumentwicklung
2. Bevölkerungsentwicklung und die Grenzen der Tragfähigkeit
3. Wege aus der Armut

Q1/11.2    Städte in Europa und weltweit als komplexte Lebensräume zwischen Tradition und Moderne

1. Strukturen und Prozesse in europäischen und amerikanischen Städten
2. Planung in Stadt und Umland
3. Verstädterungsprozesse und Stadtstrukturen weltweit

Q2/12.1     Sich wandelnde raumprägender und raumverbindender Prozesse in Güterversorgung und Dienstleistungen als Folge der Globalisierung 

       1. Strukturen und Wandel im Primären Sektor
       2. Strukturen und Wandel im Sekundären und tertiären Sektor
       3. Weltweite Bündnisse in Wirtschaft und Politik
       4. Raumplanung und Raumentwicklung in Europa

Q2/12.2    Ausgleich regionaler Disparitäten - Weltwirtschaftsraum mit Fokus auf Europa

Lehrplan (PDF)

EK Curriculum G8 Jahrgangsstufe 5
EK Curriculum G8 Jahrgangsstufe 7
EK Curriculum G8 Jahrgangsstufe 8
EK Curriculum G8 Jahrgangsstufe 9

Ek Curriculum Einführungsphase
Ek Curriculum Qualifikationsphase

Lehrer/innen für Geografie

 
Nina Erdmann
Simon Häger           
Susanne Jeschek
Christopher Konermann 
Hanno Ohletz 
Yvonne Wennemers
Anika Wienand-Dedmann                
Helga Zentgraf