>

Weitere Fächer

Aufgaben und Ziele

folgen

Lehrplan (Kurzfassung)

folgt

Lehrplan

[Lehrplan PDF download] folgt

Lehrer/innen für Literatur

Kunst 2017

Aufgaben und Ziele

Das Besondere des Faches Kunst liegt darin, dass es im Unterschied zu anderen Fächer nicht nur wissenschaftspropädeutisch ausgerichtet ist, sondern auch kunstpropädeutisch orientiert arbeitet. Das Fach Kunst betont wie kein anderes Fach assoziative und intuitive Vorgehensweisen. Neben einem wissenschaftlichen Methodenbewusstsein hat auch der spielerische Versuch, das planlose Erkunden, der bildfindende Dialog seine Berechtigung. Als dritte Dimension des Kunstunterrichtes kommt das hinzu, was man unter Resonanz versteht: Freude am Schönen, Sympathie, Empfindungsnähe und Zuwendung wecken.

Die drei Handlungsfelder Produktion, Rezeption und Reflexion des Faches Kunst werden in enger Verzahnung miteinander in allen drei Schulstufen berücksichtigt. Die Produktion von Kunstwerken steht in der Erprobungsstufe allerdings im Mittelpunkt des Unterrichts.

Der Einstieg soll den Schülern Freude am Fach und an der Arbeit mit verschiedenen Materialien vermitteln. So werden in den Stufen 5 und 6 stark schülerorientierte Themen künstlerisch-praktisch erarbeitet. Eng verzahnt mit der gestalterischen Praxis werden z.B. Farbverwandtschaften und kompositorische Aspekte von den Schülern herausgearbeitet. Kunst fungiert gerade in der Erprobungsstufe auch als Ausgleich zu den immer stärker steigenden kognitiven Anforderungen in der Schule insgesamt.

In der Mittelstufe wird stärker auf raumillusionistische Methoden hingearbeitet. Die Vermittlung von Grundkenntnissen z.B. der Zentralperspektive steht dabei im Zentrum. Diese werden mit schülerorientierten Themen wie z. B. „ein fantastischer Raum“ erschlossen. Comic, Modellbau oder plastische Arbeiten ergänzen das gestalterisch-praktische Spektrum.

Im Bereich der Rezeption und Reflexion von künstlerisch-praktischen Ergebnissen sollen die Schülerinnen und Schüler Stärken und Schwächen ihrer eigenen Arbeit und die ihrer Mitschüler erkennen und benennen.

Gleichzeitig können die Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Werkgespräch die Bewertungskriterien für die praktische Arbeit nachzuvollziehen.

Die dadurch entstehende Transparenz erhöht die Akzeptanz der Benotung und stellt einen Beitrag zum fairen Miteinander von Lehrkraft und Schülern dar.

In der Jahrgangsstufe EF wird im Bereich des Themas „Porträt“ die Auseinandersetzung mit dem Selbst behandelt. Die Schüler lernen hier – neben der Erprobung zeichnerischer Mittel - die jeweilige Sicht auf das Ich zu respektieren und entwickeln im gestalterischen Tun einen sensiblen Umgang mit den künstlerischen Ergebnissen ihrer Mitschüler.

In der Jahrgangsstufe Q1  zeigt u. a. die Unterrichtsreihe das Menschenbild in der Plastik, wie z.B. in der griechischen Antike „der Mensch als Maßstab aller Dinge“ gesehen wird. Auch Aspekte der Abstraktion werden erarbeitet. Außerdem wird den Schülerinnen und Schülern durch theoretische und praktische Zugänge die Begegnung mit historischen und aktuellen Persönlichkeiten der Moderne und Postmoderne ermöglicht.

In der Q2 werden die  Kursteilnehmerinnen  und -teilnehmer  verstärkt an die Erarbeitung eigener künstlerischer Konzepte herangeführt, die in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert werden können. Hierbei erwerben die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Kompetenzen in den Bereichen Ausstellungsentwicklung, -konzeption und  -marketing.

 

Lehrpläne (PDF)

Allgemeine Vorgaben des Faches Kunst
Curriculum Sek I
Curriculum Sek II
Leistungsbewertung Sek I & II


Zentralabitur in der gymnasialen Oberstufe - Kunst - Operatorenübersicht


Aktuelle Ausstellungen


Ausstellung zur Akustik-Pop-Band „Chapter“ aus Dortmund

Ausstellung Hintze 1
Unsere Schülerin Vivien Hintze aus der Jahrgangsstufe Q2 stellt seit dem vergangenen Freitag ihre Werke zur Akustik-Pop-Band „Chapter“ aus Dortmund in der Aula aus. Das anwesende Bandmitglied empfand die Werke als „surreal“ und war von der Arbeit sehr angetan.

„Ein glückliches Land!“- Das Bild ist die Botschaft

Ausstellung Sol
Unsere Austauschschülerin Maria Sol Caballero aus Santa Cruz (Bolivien) stellt ihr Kunstwerk in der Aula aus. Es ist farbenfroh, beseelend und klangvoll. Die Botschaft des Bildes wird zusätzlich durch ein Zitat bekräftigt, welches zweisprachig präsentiert wird.
Es soll ein Abschiedsgeschenk für die Schule sein, denn Sol wird - nach ihrem halbjährlichen Aufenthalt bei uns auf dem Gymnasium Lünen-Altlünen - bald in ihre Heimat zurückfliegen. Der Kunstkurs der Jahrgangstufe Q1 gratuliert Sol zu ihrer Ausstellung.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Lehrer/innen für Kunst

Ulrike Grötken
Katrin Hübscher
Irene Konradi
Darja Nelupenko

Musik 2017

Aufgaben und Ziele

  • Ästhetische und musische Erziehung
  • Einübung musikpraktischer Fähigkeiten
  • Vermittlung von Fachwissen, -methoden insbesondere zu den Themen
    • Rezeption, Produktion und Reflexion von Musik
    • Musik in Funktionszusammenhängen (Werbung, Politik)
    • Musik als kulturübergreifendes Phänomen

Lehrplan (Kurzfassung)

Jahrgangsstufe 5

• Grundlagen der allgemeinen

Musiklehre (Tonhöhe, Tondauer...)

• Grundlagen der Instrumentenkunde

• Einführung in die Formenlehre:

Rondo, Variationen, Liedformen

• Gestaltungsprinzipien von Melodik:

Wiederholung, Variante, Kontrast

• Komponistenbiografien

• Programmmusik

• Musik und Tanz

 

Jahrgangsstufe 6

• Eingehendere Beschäftigung mit

Themen der allgemeinen Musiklehre

(Dynamik, Intervalle, Dur- und Moll-

Tonleitern...)

• Klanggeschichten

• Programmmusik

 

Jahrgangsstufe 7/8

Epochen der Musikgeschichte

Popularmusik und ihre Medien:

Musik in Funktionszusammenhängen:

Filmmusik

 

Jahrgangsstufe 9

• Musik in der Werbung

• Geschichte der Popularmusik

• Musik und Computer

 

 

Lehrplan

Musiklehrplan Sek I

Schulinternes Curriculum Sek II

 

Lehrer/innen für Musik

Ansgar Dortschy, Stephan Lichtenberg, Maik Schmiedeler

Religion 2017

Die Fachschaften Evangelische und Katholische Religion 2017/2018

Aufgaben und Ziele

Religion 2018 1

Inhaltlich werden biblische Themen (z.B. die Geschichte Gottes mit Abraham) gleichberechtigt neben kirchengeschichtlichen (z.B. evangelisch-katholisch) sowie ethischen Themen (z.B. Freundschaft/ Liebe/Sinn des Lebens, Auseinandersetzung mit dem Thema Tod) behandelt. Wichtig ist, die Schüler*innen dort „abzuholen, wo sie stehen“, und ihnen Modelle aufzuzeigen, die ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg eine mögliche Hilfe sein können. Entscheidend ist es, Verständnis für die Leitlinie des GA, nämlich die „Kultur des Miteinander“, zu wecken und diese nachhaltig zu fördern.

Das trifft auch auf die Behandlung der nicht-christlichen Religionen zu. Der Religionsunterricht am GA verschließt die Türen nicht vor Andersgläubigen, sondern lädt jede*n, der*die möchte, ein, an ihm teilzunehmen.

Oberstes Ziel ist es also, bei den Schüler*innen das Bewusstsein dafür zu wecken, Verantwortung in Staat, Kirche und Gesellschaft zu übernehmen. Daraus ergeben sich vier Bildungsaufgaben:
  1. die Welt verstehen
  2. nach Sinn fragen
  3. über Glauben nachdenken
  4. für Menschenwürde eintreten

Religion 2018 2

Angebote der Fachschaft Religion für die Schulgemeinde:
  • Ausrichten von Gottesdiensten bei akut auftretenden Notfällen in der Schulgemeinde
  • Gottesdienst am ersten Schultag am GA zur Begrüßung der neuen Fünftklässler
  • wechselnde Angebote im Advent (z.B. besinnliche Pausen, Gestaltung eines Adventskalenders)
Religion 2018 3

Exkursionen, die z.T. im Rahmen des Fachunterrichts durchgeführt werden, sind z.B.:
  • Besuch anderer religiöser Gruppierungen (z.B. Besuch der Synagoge in Dortmund, Besuch einer Moschee in Lünen)
  • Besuch umliegender Hospize
  • Exkursion zum Kommunalen Friedhof Altlünen
  • umliegende Kirchen (z.B. St. Norbert als gemeinsam genutzte Kirche der Kath. und Ev. Kirchengemeinden)

Religion 2018 4
Lehrplan (Kurzfassung)

Sek I

Jahrgangsstufe 5

- Ankommen im Religionsunterricht
- Abraham steht am Anfang
- Evangelische Christen – katholische Christen
- Menschen in Not helfen
- Gebet als „sprechender“Glaube
- Zeit zum Leben – Zeit zum Feiern (jüdische, muslimische, christliche Feste)

 

Jahrgangsstufe 6

- Geschichten vom Anfang (Die Schöpfungserzählungen des AT)
- Jesus in seiner Zeit
- Unsere Kirche hat eine Geschichte
- Auftreten eines Propheten und seine Deutung eines Geschehens als Handel Gottes

 

Jahrgangsstufe 7

- Vorbilder
- Exodus – der befreiende Gott
- Wundergeschichten und Gleichnisse Jesu vom Reich Gottes
- Luther und die Reformation

 

Jahrgangsstufe 8

- Ein Prophet des AT – prophetische Aufgaben heute
- Sinnsuche auf Abwegen – bedrohte Kindheit
- Sexualität, Freundschaft, Liebe
- Diakonisches/caritatives Handeln als Ausdruck des Glaubens
- Die europäische Mönchsbewegung

Jahrgangsstufe 9

- Die Bergpredigt und ihre gegenwärtige Wirkkraft
- Passion und Auferstehung Christi; der Umgang mit dem Tabuthema Tod in der heutigen Gesellschaft
- Judentum, Shoa – Deutsche Christen haben eine Verantwortung
- Kirche im Nationalsozialismus
- Der Staat Israel und seine Zukunft

 

Sek II

 

EPH (Jahrgang 10)

1. Halbjahr: Glaube und Naturwissenschaft. Ist der christliche Glaube durch das naturwissenschaftliche Weltbild überholt?
2. Halbjahr: Eschatologie. Der Mensch zwischen Himmel und Hölle.

 

Q1 (Jahrgang 11)

1. Halbjahr: Christologie. Ist Jesus gescheitert?
2. Halbjahr: Gottesfrage und Atheismus. Hat Gott diese Welt sich selbst überlassen?

 

Q2 (Jahrgang 12)

1. Halbjahr: Ekklesiologie. Hat die Kirche eine Zukunft?
2. Halbjahr: Anthropologie. Sind wir Menschen noch zu retten?

 

Lehrplan

Lehrplan Religion Sek I
Lehrplan Religion Sek II

 

Lehrer/innen für Religion

evangelisch

Wiebke Gerke, Tanja Nolle

katholisch

Lena Gaube, Christoph Gwisdek, Michaela Krolla, Stefan Leisering, Olimpia Linka, Maik Schmiedeler

Sport_Klein.JPG


Aufgaben und Ziele

Sport macht Spaß - Sport fordert Verstand und Körper - Sport fördert die Integration

Der Schulsport hat einen Doppelauftrag. Zum einen die Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport. Zum anderen die Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur. Der schulische Auftrag richtet den Blick auf die Kinder und Jugendlichen, die in ihrer Entwicklung durch Erfahrungen in sportbezogenen Aufgabenstellungen ganzheitlich gefördert werden. Die Erfahrungen, die im Sportunterricht gemacht werden, erfahren Kinder und Jugendliche als Bereicherung ihres Lebens.

Wahrnehmungsfähigkeit verbessern und Bewegungserfahrungen erweitern

Bewegungsaufgaben im Sport stellen vielseitige Anforderungen an die Wahrnehmungsfähigkeit. Diese ist für die Entwicklung und das Lernen im Kindes- und Jugendalter grundlegend. Bewegungsaufgaben, die z.B. Anforderungen an Gleichgewichts- und Spannungsregulierung, Auge-Hand-Koordination und räumliches Sehen stellen, sind in dieser Hinsicht förderlich. Die sinnlichen Empfindungen, die mit Bewegungen im Sport verbunden sein können, reizen zu weiterer körperlicher Aktivität und tragen dazu bei, die Freude an der Bewegung zu erhalten. 

Sich körperlich ausdrücken und Bewegung gestalten

Der Sport bietet in der Schule mehr Anlässe als jedes andere Fach, die Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers zu erproben und zu reflektieren. Die Identifikation mit der eigenen Bewegung bringt es mit sich, dass Arbeit am Bewegungsausdruck immer auch die eigene Persönlichkeit betrifft. Darüber hinaus enthält der Schulsport vielfältige Chancen für Koopeation, soziales Lernen und die Erfahrung von Gemeinschaft.

Etwas wagen und verantworten

Wer etwas wagt, sucht aus eigener Entscheidung eine herausfordernde Situation mit unsicherem Ausgang und bemüht sich, diese mit den eigene Fähigkeiten und mit Unterstützung der Gruppe zu bewätigen. Jedes Wagnis enthält Proben der Selbsteinschätzung und Anreize, das eigene Können weiter zu entwickeln. Das Wagen ist typisch für viele Bereiche des Sports, z.B. im Schwimmen, Tauchen und Springen, beim Turnen und Klettern, bei Akrobatik und Balancieren, beim Gleiten und Fahren. Im Sport lässt sich lernen, Angst zu überwinden, aber auch zu seiner Angst zu stehen. Der Schulsport fördert gegenseitiges Vertrauen in gemeinsamen Wagnissituationen.    

Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen

Durch Leistungen im Sport können junge Menschen soziale Anerkennung und Selbstbewusstsein gewinnen. Die Erfahrung des individuellen Leistungsfortschritts hat im Schulsport Vorrang vor dem Vergelich mit anderen. Es gilt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken und die Erfahrung zu vermitteln, dass sich durch Anstrengung, Übung, Training und eine angemessene Lebensweise eine Verbesserung des individuellen Leistungsvermögens erreichen lässt. 

Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen

Die Spielfähigkeit, die der Schulsport fördern soll, schließt Regelbewusstsein und eine Orientierung an der Grundidee der Fairness ein. Schüler/innen lernen in typischen Wettkampfsituationen des Sports das soziale Miteinder zunehmend selbstständig und verantwortungsvoll zu regeln. Anlässe dafür bieten alle sportlichen Aufgaben, die durch gemeinsames Handeln zu lösen sind. Arbeitsteilige Kooperation ist für Spiele und Wettkämpfe wichtig. Denn Spielflächen und Geräte sind herzurichten, Rollen müssen verteilt und Gruppen eingeteilt werden. Regeln sind zu vereinbaren und Sicherheitsvorkehrungen sind zu treffen.

Gesundheit fördern und Gesundheitsbewusstsein entwickeln

Sport kann einen Beitrag dazu leisten, die körperliche Leistungsfähigkeit und die psychische und physische Belastbarkeit zu verbessern. Im sportlichen Handeln können körperliche Anstrengungen und Regeneration erfahren und in ihrer Bedeutung für die Gesundheit eingeordnet werden. Da Sport aber auch ein Feld mit gesundheitlichen Risiken ist, soll der Sportunterricht dazu beitragen, einen nach Art und Maß individuell angemessenen Sport zu finden. Deshalb kommt der Gesundheitserziehung im Sport eine besondere Bedeutung zu.

Lehrplan (Kurzfassung)

folgt

Lehrplan

[Lehrplan PDF download] folgt

Lehrer/innen für Sport

Patrick Bathelt, Steffen Faber, Linda Gillich, Christian Gora, Anna Kayser, Sven Lyrmann, Michael Rausch-Holtermann, Stefanie Reinholz-Dexer, Nadine Riedel, Martin Stiewe, Helga Zentgraf