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Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit

Schule der Zukunft angemeldet 2016 2020
„Schule der Zukunft“ ist eine Kampagne, die seit 2003 in Nordrhein-Westfalen Schulen, Kindertagesstätten und Netzwerke begleitet und Möglichkeiten aufzeigt, wie junge Menschen in eine lebenswerte Zukunft mitgestalten können.

Mit unserem Müllprojekttag sind wir im Kampagnenzeitraum 2012-2016 ausgezeichnet worden, für den neuen Kampagnenzeitraum bewerben wir uns mit dem Streuobstwiesen-Projekt. Wir wollen den Gedanken nachhaltigen Umgangs mit der Natur aber in verschiedenen Stufen im Unterricht und mit unterschiedlichen Projekten vertiefen.

Unsere bisherigen Projekte

Klasse 6: Alles für die Tonne? – Was man aus Müll machen kann. Kreatives Recycling und Upcycling am Müllprojekttag.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich an einem Projekttag mit dem Thema Müll: Welche Ressourcen werden verbraucht? Was ist Müll wert? Wie kann man Müll vermeiden? Anschließend gibt es  verschiedene kreative Möglichkeiten des Recyclings und Upcyclings.  Man kann sich bereits eine Woche vor dem Projekttag entscheiden, was einen interessiert:  das Orchester aus, eine Müll-Theatergruppe, eine Gruppe stellt neue Dinge aus Müll her (Spielzeuge, Portmonees, Bälle, ...), eine Gruppe bedruckt Stofftaschen, die anschließend am GA verkauft werden, eine Gruppe schöpft Papier). Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit der GWA.

Klasse 7: Natur erleben – vier Tage im Wald

Die Stufe führt in Zusammenarbeit mit der Waldschule Cappenberg ein 4-tägiges Natur- und Gruppenbildungs-Projekt durch. Jeder Tag hat einen anderen Schwerpunkt: Am ersten Tag erlebt sich die Klasse als Team. Die Schülerinnen und Schüler lernen miteinander zu arbeiten und einander zu vertrauen. Der Wald, der vom Saftkugler bis zum Feuersalamader viel zu bieten hat, wird am folgenden Tag untersucht. Am 3. Tag können sich alle bei Sport und Spiel austoben. Was die Tage für jeden einzelnen und für die Gruppe gebracht haben, wird am letzten Tag reflektiert.

Klasse 7: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm? Das werden wir sehen! - eine Streuobstwiese auf dem Schulhof

Das Gymnasium Altlünen hat einen riesigen Schulhof mit zahlreichen alten Bäumen und vielen Freiflächen. Zusammen mit dem "Arbeitskreis Umwelt und Heimat e.V." aus Lünen wollen wir auf einer dieser Flächen eine Streuobstwiese mit 8 - 10 Obstbäumen anlegen. Natürlich sollen vor allem alte Obstsorten wie z.B. "Dülmener Rosenapfel", "Prinz Albrecht von Preussen" oder "Landsberger Renette" angepflanzt werden, deren Erntezeiten sich vom Sommer bis in den Herbst erstrecken. Die siebte Jahrgangsstufe wird hauptverantwortlich sein und die Bäume durch das Schuljahr begleiten: Die Schülerinnen und Schüler werden die Entwickung der Bäume, Blüten und Früchte beobachten, aber auch praktische Arbeiten ausführen, z.B. Insekten-Hotels bauen und die Bäume winterfest machen. In den Obstbaumschnitt wird uns der Arbeitskreis einführen. Bei dieser Aktion unterstützen natürlich auch andere Mitglieder der Schulgemeinde die Siebtklässler.

Dieses Jahre pflanzen wir die Bäume im Rahmen unseres 50-jährigen Jubiläums. Bis zur ersten großen Ernte müssen wir leider noch ein paar Jahre warten. Dann veranstalten wir mit Sicherheit ein großes Apfelfest! Zudem stellen wir uns vor, dass die Äpfel in der Cafeteria erhältlich sind sowie durch eine Schülerfirma weiterverarbeitet und vermarktet werden.

Stufe QII, Bio-LK: Wasser ist Leben

Die Bachpatenschaft für den Krempelbach, der direkt an unserem Gymnasium Altlünen vorbeifließt, besteht nun schon einige Jahre. Jedes Jahr widmet sich ein Biologie Leistungskurs intensiv im Rahmen von Gewässerökologie dem Krempelbach und präsentiert die Ergebnisse in wechselnder Form. Die über mehrere Wochen gesammelten und an verschiedenen Messpunkten ermittelten Daten zu den Themenbereichen Artenvielfalt, Phänologie, Wachstum einzelner Pflanzen, Qualitative und vergleichende Gewässeranalyse, Fließgeschwindigkeit, Pegelstände, Herbarien zu Blütenpflanzen und holzigen Pflanzen werden grafisch und für alle SchülerInnen anschaulich aufbereitet. Somit ist das Projekt nicht nur für die aktiven Kursteilnehmer sehr erkenntnisreich.