menu
Nach zweijähriger Eingewöhnungszeit und Aufbauarbeit in der Erprobungsstufe soll sich in den Jahren der Mittelstufe (Jgst. 7 – 10) die Perspektive der Schüler*innen mehr und mehr erweitern. Auf dem Fundament der Arbeit der Erprobungsstufe werden das Lern- und Fächerangebot in der Mittelstufe erweitert und die Methodenkompetenzen vertieft.

In diesen vier Jahren erleben die Jugendlichen viele körperliche, geistige und seelische Veränderungen, die meist auch ihr schulisches Leben beeinflussen. Das GA sieht seine pädagogische Aufgabe deshalb darin, in diesen Jahren den Schüler*innen eine fortdauernde Lernbereitschaft und Freude am Schulbesuch zu sichern. Es ist uns ein besonderes Anliegen, einen Lern- und Lebensraum zu schaffen, in dem soziale sowie fachliche Kompetenzen gezielt erweitert und die Stärkung und Förderung der Persönlichkeit besonders in den Blick genommen werden, so dass die Schüler*innen optimal auf den Besuch der Oberstufe vorbereitet sind. Eine wichtige Rolle spielen dabei das Waldschulprojekt, die Berufswahlorientierung und die Austauschfahrten.
Zweite Fremdsprache
Wahlpflichtbereich II (für die Jgst. 9 und 10)
Ab der Klasse 7 nehmen die Schüler*innen am Unterricht der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) teil, für die sie sich am Ende der Jahrgangsstufe 6 entschieden haben. In der Jahrgangsstufe 8 wählen sie dann ihren Interessen und Begabungen entsprechend, für den Wahlpflichtbereich II aus folgenden Fächern / Fächerkombinationen aus:

- Geschichte Kreativ (3-stündig)
- Biologie / Chemie (3-stündig)
- Informatik (3-stündig)
- Spanisch (3-stündig)

In diesen Fächern / Fächerkombinationen wird der Klassenverband weiter aufgelöst. Diese partielle Auflösung berücksichtigt die beiden sich ergänzenden Prinzipien der Differenzierung und der Integration. Während der Unterricht im weiterbestehenden Klassenverband die Aufrechterhaltung der bekannten Lerngruppe gewährleistet, fördert der Unterricht im Wahlpflichtbereich die soziale Mobilität und das Miteinander der Schüler*innen.

Das Gymnasium ist von seiner Sinnstellung her langfristig auf die Vorbereitung der Studierfähigkeit der Schüler*innen angelegt; die Differenzierung im Wahlpflichtbereich II ermöglicht es ihnen, ihre Interessen- oder Begabungsschwerpunkte zu erproben. So werden sie für eine individuelle Schullaufbahn in der Sekundarstufe II (ab EF) wahlfähiger und –sicherer gemacht.

S. Jeschek, Mittelstufenkoordination